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Einspeisevergütung Rechner 2026

Der Einspeisevergütung Rechner 2026 vergleicht Teileinspeisung und Volleinspeisung für deine PV-Anlage. Sieh sofort, welche Option sich mehr lohnt, wie schnell sich die Anlage amortisiert und wie viel du in 20 Jahren verdienst. Wichtig: Ab 2027 könnte die Einspeisevergütung für neue Anlagen wegfallen — jetzt noch die Vergütung für 20 Jahre sichern.

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EEG-Reform 2027: Einspeisevergütung für neue Anlagen könnte wegfallen

Wer 2026 installiert, sichert sich die Vergütung für 20 Jahre. Ab 2027 droht der Wegfall für neue Systeme.

1 kWp 30 kWp

Durchschnitt Deutschland: 900–1.000 kWh/kWp

Ohne Batterie typisch 25–35%, mit Batterie 60–80%

Durchschnitt 2026: ca. 30 ct/kWh

Inkl. Installation, 0% MwSt. seit 2023

So funktioniert die Einspeisevergütung (EEG)

Die Einspeisevergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Wer eine Photovoltaikanlage betreibt und Strom ins öffentliche Netz einspeist, erhält dafür eine gesetzlich garantierte Vergütung pro Kilowattstunde — und zwar für 20 Jahre ab Inbetriebnahme.

Rechtsgrundlage: § 48 EEG 2023

Aktuelle Einspeisevergütung 2026

Für Anlagen bis 10 kWp gelten 2026 folgende Sätze:

  • Teileinspeisung: 7,78 ct/kWh — du verbrauchst einen Teil selbst und speist den Rest ein
  • Volleinspeisung: 12,34 ct/kWh — der gesamte erzeugte Strom geht ins Netz

Die Vergütungssätze sinken halbjährlich um 1% (Degression). Wer früher installiert, sichert sich den höheren Satz.

Volleinspeisung vs. Teileinspeisung

Teileinspeisung lohnt sich in den meisten Fällen mehr. Der Grund: Selbst verbrauchter Strom spart ca. 30 ct/kWh — das ist fast das Vierfache der Einspeisevergütung bei Teileinspeisung. Erst bei sehr niedrigem Eigenverbrauch (unter 10%) kann Volleinspeisung sinnvoll werden.

Volleinspeisung bietet zwar 12,34 ct/kWh, aber du musst dann deinen gesamten Strombedarf vom Netz kaufen. Bei einem durchschnittlichen Haushalt mit 4.000 kWh Verbrauch sind das ca. 1.200 € pro Jahr.

EEG-Reform 2027: Droht das Ende der Einspeisevergütung?

Der aktuelle Gesetzesentwurf zur EEG-Reform sieht vor, dass neue PV-Anlagen ab 2027 möglicherweise keine Einspeisevergütung mehr erhalten. Stattdessen sollen Betreiber ihren Strom am Markt verkaufen — was für kleine Dachanlagen deutlich weniger attraktiv wäre.

Wichtig: Wer seine Anlage noch 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich die aktuelle Vergütung für die gesamten 20 Jahre. Dies ist ein starkes Argument, die Installation nicht aufzuschieben.

Steuervorteile für PV-Anlagen

Seit 2023 gelten erhebliche Steuererleichterungen für Photovoltaikanlagen:

  • 0% Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation von PV-Anlagen und Batteriespeichern (§ 12 Abs. 3 UStG)
  • Einkommensteuerbefreiung für Anlagen bis 30 kWp (§ 3 Nr. 72 EStG) — Einnahmen aus Einspeisung sind steuerfrei

Das bedeutet: Keine Steuererklärung für die Solaranlage, kein Gewerbe anmelden, keine Umsatzsteuer abführen.

Batteriespeicher: Wann lohnt er sich?

Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil typischerweise von 30% auf 60-80%. Bei Kosten von ca. 800 €/kWh amortisiert sich die Batterie über die höhere Eigenverbrauchsersparnis. Mit unserem Rechner kannst du den Unterschied direkt vergleichen.

Weitere Rechner: Werbungskosten Rechner und Homeoffice-Pauschale Rechner

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Restio

So hilft Restio

Dieser Rechner zeigt den Vergleich für EINE Anlage. Restio trackt deine gesamten Solareinnahmen, Einspeisevergütung und Steuervorteile automatisch — über Jahre hinweg.

Häufig gestellte Fragen

Wird die Einspeisevergütung 2027 wirklich abgeschafft? ▼

Nach dem aktuellen EEG-Reformentwurf ist es wahrscheinlich, dass neue Anlagen ab 2027 keine Einspeisevergütung mehr erhalten. Wer 2026 installiert, sichert sich die Vergütung für 20 Jahre.

Wie lange ist die Einspeisevergütung garantiert? ▼

Ab Inbetriebnahme wird die Einspeisevergütung für 20 Jahre zum festgelegten Satz garantiert. Der Satz sinkt zwar für neue Anlagen, aber einmal festgelegt bleibt er konstant.

Volleinspeisung oder Teileinspeisung — was lohnt sich mehr? ▼

In den meisten Fällen lohnt sich Teileinspeisung mit Eigenverbrauch mehr, weil die eingesparten Stromkosten (ca. 30 ct/kWh) deutlich höher sind als die Einspeisevergütung (7,78 ct/kWh).

Muss ich Steuern auf Solareinnahmen zahlen? ▼

Nein. Seit 2023 sind PV-Anlagen bis 30 kWp von der Einkommensteuer befreit. Außerdem gilt 0% Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation.

Was kostet eine typische PV-Anlage? ▼

Eine schlüsselfertige PV-Anlage kostet 2026 ca. 1.200-1.600 € pro kWp inklusive Installation. Ein 10-kWp-System liegt also bei ca. 12.000-16.000 €.