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CO2-Kostenaufteilung Rechner 2026

Berechne die CO2-Kostenaufteilung für deine Wohnung nach dem CO2KostAufG. Seit 2023 werden die CO2-Kosten aus Heizung zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt — je schlechter die Gebäudeeffizienz, desto mehr zahlt der Vermieter. Gib deinen Heizverbrauch ein und sieh sofort, wie die Kosten verteilt werden.

Findest du in deiner Nebenkostenabrechnung

So funktioniert das CO2-Kostenaufteilungsgesetz

Seit dem 1. Januar 2023 gilt das CO2-Kostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) für alle Wohngebäude in Deutschland. Die CO2-Kosten aus Heizung und Warmwasser werden zwischen Mieter und Vermieter nach einem 10-Stufenmodell aufgeteilt.

Das Prinzip: Je schlechter die Energieeffizienz des Gebäudes (= höherer CO2-Ausstoß pro m²), desto mehr zahlt der Vermieter. Damit sollen Vermieter motiviert werden, in energetische Sanierung zu investieren.

Das 10-Stufenmodell erklärt

Die Aufteilung basiert auf dem CO2-Ausstoß pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr:

  • Stufe 1 (< 12 kg CO2/m²): 100% Mieter, 0% Vermieter — energetisch sehr gut
  • Stufe 2-5 (12-32 kg CO2/m²): Stufenweise Verlagerung auf den Vermieter
  • Stufe 6-9 (32-52 kg CO2/m²): Vermieter trägt Mehrheit der Kosten
  • Stufe 10 (> 52 kg CO2/m²): 5% Mieter, 95% Vermieter — dringender Sanierungsbedarf

Wo finde ich meinen Heizverbrauch?

Deinen jährlichen Heizverbrauch findest du in der Nebenkostenabrechnung deines Vermieters oder direkt auf der Abrechnung deines Energieversorgers. Achte auf die Einheit: Gas und Fernwärme werden in kWh angegeben, Heizöl in Litern.

CO2-Preis: Entwicklung 2024-2030

Der CO2-Preis steigt schrittweise:

  • 2024: €45 pro Tonne
  • 2025: €50 pro Tonne
  • 2026: €55 pro Tonne (Untergrenze des Korridors €55-65)
  • Ab 2027: Übergang zum europäischen Emissionshandel (EU ETS2) — Marktpreis

Rechtsgrundlage: CO2-Kostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG)

📖 Weiterführender Artikel

CO2-Kostenaufteilung erklärt: 10-Stufen-Modell, Rechenbeispiele und was Mieter wissen müssen.

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Restio

So hilft Restio

Restio zeigt dir alle steuerrelevanten Nebenkosten auf einen Blick — inklusive CO2-Kostenaufteilung und Hinweise für deine Steuererklärung.

Häufig gestellte Fragen

Wo finde ich meinen Heizverbrauch?

Den jährlichen Heizverbrauch findest du in deiner Nebenkostenabrechnung oder auf der Rechnung deines Energieversorgers. Dort steht der Verbrauch in kWh (Gas, Fernwärme) oder Litern (Öl).

Gilt die CO2-Kostenaufteilung für alle Mietwohnungen?

Ja, seit dem 1. Januar 2023 ist das CO2-Kostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) für alle Wohngebäude in Deutschland verpflichtend. Dein Vermieter muss die Aufteilung in der Nebenkostenabrechnung ausweisen.

Was tun, wenn mein Vermieter die CO2-Kosten nicht aufteilt?

Dein Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, die CO2-Kosten nach dem Stufenmodell aufzuteilen. Tut er das nicht, kannst du den vollen CO2-Kostenanteil um 50% kürzen. Weise deinen Vermieter schriftlich auf das CO2KostAufG hin.

Steigt der CO2-Preis weiter?

Ja. 2026 liegt der CO2-Preis bei €55 pro Tonne. Ab 2027 wird der nationale Preis in das europäische Emissionshandelssystem (EU ETS2) überführt, was den Preis voraussichtlich weiter steigen lässt.

Wie kann ich meine CO2-Kosten senken?

Als Mieter: Bewusster heizen, Thermostate nutzen, richtig lüften. Als Vermieter: Gebäudedämmung verbessern, Heizung modernisieren oder auf Wärmepumpe umstellen — so sinkt die CO2-Stufe und dein Kostenanteil.